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Rolf Hoppe erhält den „fabulix“-Preis des 1. Internationalen Märchenfilmfestivals

Zum ersten Mal fand vom 23. bis 25 August in Annaberg-Buchholz das Internationale Märchenfilmfestival „fabulix“ statt.  Eine Idee des tschechisch-deutschen Textdichters und Musikproduzenten Filip Albrecht, der auch als Festivaldirektor fungierte.  Es waren fünf märchenhafte Tage voller Workshops, Filme und Lesungen. Natürlich wurden auch Preise vergeben. Den Publikumspreis gewann der Märchenfilm „7 Raben“ . Er wurde anschließend nochmals auf dem Marktplatz gezeigt.

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Rolf Hoppe im DEFA-Märchenfilm „Hans Röckle und der Teufel“ ©Icestorm/Uwe Fleischer

Eine große Überraschung wurde dem beliebten Schauspieler Rolf Hoppe bereitet. Er erhielt als erster überhaupt den „fabulix“-Preise für sein Lebenswerk, in dem nicht nur der Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ eine wichtigen Platz einnimmt. Figuren in Kinder- und Märchenfilmen spielte er mit am liebsten. Über seine Rolle als Hans Röckle in dem DEFA-Märchenfilm Hans Röckle und der Teufel“ sagte er mir: „Der Röckle war schon etwas Besonderes. Er erfindet Dinge, die den Menschen nützen sollen. Auch ein Fernrohr, mit dem man in Zukunft schauen kann. Er hat den Traum vom guten Leben, vom freundlichen Leben. Ich wollte die Menschen immer zur Lust auf das Leben verführen. Und in diesem Anspruch war der Röckle eine wichtige Figur in der Reihe der Menschen, die ich gespielt habe. Man wollte mir die Rolle gar nicht geben, weil ich zu der Zeit in der Schublade für die Bösen steckte. Ich spielte Faschisten und hatte mir durch meine Rolle als Feind des geliebten Indianerhäuptlings Gojko den Unwillen des Publikum zugezogen. Von Regisseur Hans Kratzert war es eine echte Tat, dass er mich für die Rolle des Hans Röckle genommen hat. Und für mich war es ein große Freude.“

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1996 spielte er den guten und den schlechten König  Quelle: cinema.de

Er hatte viel Spaß beim Drehen als Doppelter-König in dem Märchen „Lorenz im Land er Lügner“ (1996). Sein Reitkünste und sein komisches Talent durfte er in Rolf Losanskys Märchenfilm von „Hans im Glück“ (1999) ausleben. Viele Jahre hat der Dresdner Mime Weihnachten Märchen und Geistergeschichten in Schloss Weesenstein gelesen. Der heute 86-Jährige wollte eigentlich mit seiner Tochter Josephine nach Annaberg-Buchholz kommen, aber es wäre für ihn zu anstrengend geworden. Und so hat Josephine für ihn den Preis entgegengenommen.

Mehr zu Rolf Hoppe in meinem Archiv unter Porträt

 

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